Gilde-Mitteilung II/2019                                                              Nürnberg, September 2019

 

Liebe Gildefreunde,

das Jahr 2019 schreitet voran und wir blicken zurück auf interessante Führungen im Bunker unter dem Verkehrsmuseum, im Meerrettich-  Museum Baiersdorf, durch Nürnberg mit medizinhistorischem Aspekt, im historischen Kornhaus Spalt, im Feuerwehrmuseum Nürnberg und in der Rieterkirche in Kalbensteinberg … und schon steuern wir auf das letzte Drittel des Jahres zu und laden Sie ein, sich mit uns wieder einmal auf eine Zeitreise einzulassen:

 

Im Oktober beginnen wir mit einem historischen Stadtrundgang im Amberg.

1034 als Ammenberg erstmals urkundlich erwähnt, zählt Amberg zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Europas. Im Laufe der wechselhaften Geschichte entstanden hier z. B. ein gotisches Rathaus, das kurfürstliche Schloss, die gotische Basilika St. Martin, das Franziskanerkloster und vieles mehr, weshalb wir Franken doch einmal in die Oberpfalz fahren sollten. Durchaus empfehlenswert ist hier die Anreise mit der Bahn. Um auch die regionale Küche kennenzulernen, ist im Anschluss an unsere Führung im Wirtshaus Casino reserviert, welches in einem Teil der ehemaligen Franziskanerkirche beherbergt ist. (s. separate Anmeldung)

 Idee und Organisation: Karin Frühwirth

 Datum: 12.10.2019 (Samstag)

  10:00 h

 

 Auf unserem Weg durch die Geschichte befassen wir uns im November mit der Thematik Badehaus, Badestube, Volksbad.

Unsere Führung durch die gleichlautende Sonderausstellung im Museum |22|20|18| in der Kühnertsgasse wird viele Einblicke in Hygiene und Badevergnügen im alten Nürnberg bieten und ist sicherlich – wie bereits im April 2018 die Sonderausstellung über die Nürnberger Rotgießer – einen (weiteren) Besuch wert. Im Anschluss ist im Café Restaurant Literaturhaus in der Luitpoldstraße reserviert. (s. separate Anmeldung)

 Idee und Organisation: Hermann Weyh

 Datum: 02.11.2019 (Samstag)

   9:45 h

 

Scheuen Sie die Nürnberger Innenstadt im Dezember?

Sie sollten eine Ausnahme machen, nämlich um an unserer Führung „Weihnachtliches Nürnberg“ teilnehmen zu können. Warum nicht einmal Rauschgoldengel und Zwetschgermoh, Weihnachtsbräuche und christliche Traditionen unter fachkundiger Führung – von Frau Daniela Semann – betrachten und erleben; lassen Sie sich überraschen! Die Touristen blenden wir dabei einfach aus. Im Anschluss ist im Restaurant Heilig-Geist-Spital reserviert. (s. separate Anmeldung)

 Idee und Organisation: Hermann Weyh

 Datum: 07.12.2019 (Samstag)

  9:45 h

 

Auch wenn damit der Dezember eigentlich „abgearbeitet“ wäre, bieten wir Ihnen selbstverständlich noch unseren traditionellen Weihnachtsabend an.

Hierbei möchten wir besonders darauf hinweisen, dass wir mit unserem „Vereinslokal“ ins Restaurant „Sarajevo“ (Schwabacher Straße 53, Nürnberg) gewechselt sind. Es gibt auch hier osteuropäische Spezialitäten und die bisherigen „Tester“ sind äußerst zufrieden gewesen. Zum anderen konnten wir hier auch das Thema Nebenzimmer zufriedenstellend abdecken, was heutzutage nicht einfach ist! Natürlich gibt es auch dieses Jahr nach dem Essen wieder – wie gewohnt – weihnachtliches Gebäck und Glühwein.

 Idee und Organisation:  Hermann Weyh

 Datum: 12.12.2019 (Donnerstag)

  zum Abendessen ab 18:00 Uhr

 

Und natürlich nutzen wir auch für das Halbjahresprogramm 2019/2020 die üblichen Witterungsbedingungen für eine Themenführung im Germanischen Nationalmuseum im Januar.

Michael Wolgemut (1434/37 – 1519), der in Nürnberg eine der größten Künstlerwerkstätten der Spätgotik unterhielt, lieferte nicht nur bedeutende Tafelgemälde und Altäre, sondern auch Entwürfe für Glasfenster und anspruchsvolle Druckgraphiken. Von 1486 bis 1488/89 lernte in seinem Betrieb auch Albrecht Dürer sein künstlerisches Handwerk, in dessen Schatten sein Lehrer bis heute steht. Ziel der Ausstellung MICHAEL WOLGEMUT – MEHR ALS NUR DÜRERS LEHRER ist es, Wolgemuts Werk aus diesem Schattendasein zu befreien. Unserer Führung wird dies sicherlich gelingen. Im Anschluss ist im Café Restaurant Literaturhaus in der Luitpoldstraße reserviert. (s. separate Anmeldung)

 Idee und Organisation: Karin Frühwirth

 Datum: 25.01.2020 (Samstag)

  14:45 h

 

Im Februar landen wir dann schon in der jüngeren Vergangenheit.

Ludwig Erhard zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte und wird als erster Bundeswirtschaftsminister und zweiter Bundeskanzler auch oft als „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“ bezeichnet. Das Ludwig Erhard Zentrum (LEZ) in seiner Geburtsstadt Fürth ist ein einzigartiges Dokumentations-, Ausstellungs-, Forschungs- und Begegnungszentrum für Ludwig Erhard und seine Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft. Rund 1200 qm Ausstellung laden mittels interessanten Exponaten, spannenden Inszenierungen und interaktiven Medienstationen dazu ein, ihn kennenzulernen, Zeitgeschichte zu entdecken und Soziale Marktwirtschaft zu erleben. Im Anschluss an unsere Führung wird in der näheren Umgebung dann auch fürs „leibliche Wohl“ reserviert sein. (s. separate Anmeldung)

 Idee und Organisation: Klaus-Peter Kreuzer

 Datum: 15.02.2020 (Samstag)

  14:30 h

Auch hier der Hinweis für Frühankömmlinge: im gegenüberliegenden Geburtshaus von Ludwig Erhard gibt es das Café Luise.

 

Schlussendlich führt uns dann der März in die 70er Jahre … in den Atom-Bunker im Hauptbahnhof.

Sie fragen sich sicherlich: Atom-Bunker? … Ja, direkt unter dem Hauptbahnhof befindet sich eine gewaltige Bunkeranlage. Dieser Hauptbahnhofbunker wurde in den siebziger Jahren, während des „Kalten Krieges“, gebaut. Er erstreckt sich über zwei Ebenen. Die erste Ebene war als „Mehrzweckanlage“ für eine zivile Nutzung geplant und wäre in Krisenzeiten möbliert worden. Dort wurde die Bahnhofsmission untergebracht. Die Möblierung der zweiten Ebene und die Technik sind aber noch komplett im Originalzustand erhalten. Der Bunker sollte Schutz für 2500 Bürger im Fall eines Atomkriegs bieten. Haben wir Sie neugierig gemacht?

Bei diesem Programmpunkt möchten wir es nicht versäumen auf die Besonderheit hinzuweisen, dass wir geführt werden vom Sohn unseres langjährigen Mitglieds Peter Breu. Nach der Führung wird in der näheren Umgebung zum Mittagessen reserviert sein. (s. separate Anmeldung)

 Idee und Organisation:  Gerhard Oßwald

 Datum: 14.03.2020 (Samstag)

  9:45 Uhr

 

Anmeldungen bitte so früh wie möglich, da bei den Führungen die Teilnehmerzahlen manchmal begrenzt sind.

 

Bei Interesse bitte eine E-Mail an info(at)n-gilde.de , dort gibt es weitere Informationen über Treffpunkt und Kosten.

 

Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied der Nürnberger Gilde werden.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15€ pro Jahr und dient weitgehend zur Deckung der Führungskosten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hermann Weyh, 1. Vorsitzender

 

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